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09.09.2010

Die besten Bilder der Fünfziger (2)

Nach dem Wunder von Bern

Text: Stephan Stegmann  Bild: Imago

Unmittelbar nach dem überraschenden Titelgewinn der deutschen Elf in der Schweiz, hieß es, die Euphorie und den Schwung auf den Vereinsfußball zu übertragen. Seht hier die besten Bilder von Ende 1954 bis 1959.

Die besten Bilder der Fünfziger (2) - Nach dem Wunder von Bern


Der Fußball nahm wieder Fahrt auf. Uwe Seeler avancierte beim HSV zum zentralen Mann. Auch in der Nationalmannschaft begann er, das Zepter in die Hand zu nehmen, während Sepp Herberger insgeheim den nächsten Titel anpeilte.

Seht hierzu einige Schnappschüsse aus der tiefen Truhe der Relikte, unter anderem: Was man derzeit in der Amateurliga unter wirklich widrigen Platzverhältnissen verstand, was damals in England und im deutschen Team als Verletzung durchging und ob sich der FA-Cup als Helm eignet.

Großformatige Bilderstrecken findet ihr am aktuellen 11FREUNDE SPEZIAL »Das waren die Fünfziger«. Ab heute im Handel.






»Uns Uwe«, im Oktober 1954 in die Nationalmannschaft berufen, hier im Duell gegen Ronald Staniforth aus England. Die Deutschen verloren diese Testbegegnung trotz des Hamburger Idols in Wembley mit 3:1.


Fotostrecke

  • »Uns Uwe«, im Oktober 1954 in die Nationalmannschaft berufen, hier im Duell gegen Ronald Staniforth aus England. Die Deutschen verloren diese Testbegegnung trotz des Hamburger Idols in Wembley mit 3:1.
  • Unbespielbarer Platz - von wegen. Trotz nahezu aufgehobener Freund-Feind-Erkennung, wurde dieses Flussbett in der saarländischen Amateurliga 1955 noch für den Spielbetrieb freigegeben.
  • Trainerlegende Sepp Herberger beim kurzen Sit-In an der Seitenlinie. Stehend ist er schließlich vor einem Jahr Weltmeister geworden. Vielleicht holt er den nächsten Titel sogar im Sitzen!
  • Ausverkauftes Haus kann man das Niedersachsenstadion wohl durchaus nennen. Erneut anlässlich eines Testspieles, diesmal gegen die UdSSR, scharen sich, im September 1956, 85.670 Schaulustige auf den Tribünen und Logen.
  • Der Prototyp des modernen Torwarts - Lew Jaschin, Schlussmann der sowjetischen Nationalmannschaft, holte mit der UdSSR 1956 olympisches Gold in Melbourne. Bei der WM zwei Jahre später erreichte er zwar nur das Viertelfinale, wurde aber zum besten Torhüter des Turniers gewählt.
  • Willibald Hölz im gewöhnungsbedürftigen Arbeits-Dress. Solang es ihn nicht an seinen spektakulären Flugeinlagen hindert. Hölz wurde mit Kaiserslautern Meister und absolvierte dort 290 Pflichtspiele.


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